Axel Ranisch

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2015 Alki Alki | Bester Film Ahrenshooper Filmnächte
Ich fühl mich Disco | Nominierung Prix Genève Europe (innovativstes fiktionales TV-Drehbuch eines Nachwuchskünstlers)
2014 Ich fühl mich Disco | Queer Award 29. Torino Gay & Lesbian Film Festival
Ich fühl mich Disco | Best Narrative Feature Film & Best Feature Film Screenplay 13th LA Indie Film Festival Los Angeles
2013 Ich fühl mich Disco | Das Mainzer Rad – Publikumspreis Bester Spielfilm FILMZ – Festival des deutschen Kinos
Reuber | Kinderfilmpreis Rakete Kinofest Lünen
Ich fühl mich Disco | MFG-Star Baden-Baden
2012 Dicke Mädchen | Jurypreis Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
Dicke Mädchen | Deutscher Kurzfilmpreis / Kategorie „Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten
Dicke Mädchen | New berlin film award /Kategorie Bester Film Filmfestival achtung berlin
Dicke Mädchen | Grand Prix de Jury Festival de Mauvais Genre Tours
Dicke Mädchen | Nominierung First Steps Award
Dicke Mädchen | Bester Spielfilm achtung berlin new berlin film award
Dicke Mädchen | Sonderpreis Deutscher Kurzfilmpreis
Dicke Mädchen | Spirit of Slamdance Award / Kategorie „Filmmaker Choice Award“ + „Special Jury Award“ Slamdance Film Festival in Park City, Utah
2011 Dicke Mädchen | Bestes Drehbuch + Bester Filmtitel Kinofest Lünen
2010 Glioblastom | Best Short Film Youth / Zinegoak GLBT Film Festival (Bilbao, Spanien)
2009 Glioblastom | New berlin film award „Preis der Zitty Leserjury“ Filmfestival achtung berlin
Das erste Mal | 3. Platz Bundesfestival Video der Generationen
2008 Glioblastom | Deutscher Nachwuchsfilmpreis up-and-coming Filmfestival in Hannover
Der will nur spielen! | Hans W. Geißendörfer Nachwuchspreis 25. video/film tagen in Koblenz
Der will nur spielen! | Nominierung Preis für mittellange Filme Filmfestival Max Ophüls Preis
2007 Liebe Liebe … | Preis des Landesfilmdienstes Rheinland-Pfalz 24. video/film tagen Koblenz
Liebe Liebe … | Silbermedaille des BDFA FISH Festival Stadthafen Rostock
2006 Rhythmus im Kopf | FÖRDERPREIS Bundesfestival Deutscher Jugendvideopreis
Hollbüllhuus | Gewinner Produzenten-Clip Jugendmedienfestival Berlin
2014 Alki, Alki
2013 Ich fühl mich Disco
Reuber
2012 Rosas Kinder (Dokumentation)
Ruhm | Isabell Kleefeld
2011 Dicke Mädchen
Wie man leben soll | David Schalko
Papa Gold | Tom Lass
2008 Glioblastom | Kurzfilm
2007 Der will nur spielen | Kurzfilm
2004 Rhythmus im Kopf | Kurzfilm
2010-02 etwa 70 Kurzfilme
2017 Löwenzahn | ZDF
Tatort - Waldlust | SWR
2016 Tatort - Babbeldasch | SWR
Zorn V - Kalter Rauch | Andreas Herzog | ARD
Lotzmann und das große Ganze | Kordes & Kordes / Degeto ARD
2015 Zorn IV - Wie sie töten | Jochen Alexander Freydank | ARD
Löwenzahn | 3 Folgen | Studio.TV.Film
Zorn III - Wo kein Licht | Christoph Schnee
2014 Zorn II - Vom Lieben und Sterben | Mark Schlichter
2013 Zorn I - Tod und Regen | Mark Schlichter
2015 Pinocchio (Oper) | Bayerische Staatsoper
2014 George (Oper) | Theater für Niedersachsen
2013 The Bear/La voix humaine (Oper) | Bayerische Staatsoper
2004-02 Ausbildung Medien- und Theaterpädagogik
2014-04 Regiestudium an der HFF "Konrad Wolf" Potsdam Babelsberg (Meisterschüler)
1983 Berlin
Axel Ranisch wird im Sommer 1983 als dickes Kind zweier Leistungssportler im schönen Berliner Bezirk Lichtenberg geboren. Viel Zeit seiner Kindheit verbringt er bei seinen walzertanzenden Großeltern. Nach hitziger Schulzeit gelingt ihm im Jahr 2003 dennoch das Abitur. Mit elf Jahren tritt er der Literaturwerkstatt Pegasusclub bei, verliebt sich in Dmitri Schostakowitsch, Gustav Mahler, Camille Saint-Saëns und Sergej Rachmaninoff und zieht im Zuge seiner Leidenschaft für Musik bei seinen Eltern aus und in die riesige Klassikabteilung des Kulturkaufhauses Dussmann ein. Mit dreizehn findet er dann ein weiteres Zuhause in der Berliner Bildungsstätte Wannseeforum, in der er zwischen 1997 und 2002 sämtliche Ferien verbringt, um Theater und Tischfußball zu spielen. Es folgt eine Zeit wilden schulpolitischen Engagements. Nach jahrelanger kritischer Distanz zum Medium dreht Axel im Juni 2002 aus einem Versehen heraus (er wollte einen Theaterworkshop besuchen, der war aber schon voll) seinen ersten Kurzfilm und wird sofort und unheilbar mit dem Virus Film infiziert. In den folgenden sieben Jahren entstehen etwa achtzig Kurzfilme in Eigenregie und einige Weitere unter seiner Mitwirkung als Darsteller, Autor, Filmkomponist oder Cutter. Noch parallel zum Abitur beginnt Axel eine Ausbildung in Medien- und Theaterpädagogik an der brandenburgischen DGB-Jugendbildungsstätte in Flecken-Zechlin, die er im Frühjahr 2004 abschließt. Seitdem leitet er zahlreiche Projekte als Medienpädagoge mit Inhaftierten brandenburgischer Justizvollzugsanstalten, Anti-Rassismus-Seminare, Projekte mit Grundschulklassen und Hauptschülern in Lichtenberg und Kreuzberg, mit geistig behinderten Kindern auf Gran Canaria, mit Schülervertretern im Wannseeforum und mit Ärzten im Rahmen von Weiterbildungen zum medizinischen Qualitätsmanagement. 2004 folgen zahlreiche Praktika und unbedeutende Tätigkeiten, Waffenhandel und Spionage für den MDR und RBB, sowie eine erste ruhmreiche Anstellung als Bildregisseur für die große Samstagabend-Show „TV Berlin sucht den Circusstar 04“. Seltsamer Weise waren die meisten von Axels Freunden immer schon etwas älter. Besonders wichtig für ihn werden die Freundschaften zur Leiterin des Pegasusclubs Annelie Streit und ihrem hinreißenden Mann, dem ehemaligen Verlagsdirektor Gerhard Dahne, zum Leiter des Wannseeforums Moritz von Engelhardt, zum Theaterpädagogen Bernhard Gaudian, zum Bildenden Künstler, Kameramann und Regisseur Ricardo Zamora und nicht zuletzt zu seinem großartigen Professor Rosa von Praunheim. Axel studiert von 2004 bis 2011 an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg Regie. Er ist ein sehr glücklicher und zufriedener Student. Seine Filme werden an der Hochschule zwar nicht immer mit großer Begeisterung aufgenommen, aber sie sind auf über hundert kleinen und größeren Filmfestivals unterwegs und werden in regelmäßigen Abständen mit Auszeichnungen bedacht. Seinen bisher größten Coup landet Axel mit seinem Diplomfilm \"Dicke Mädchen\". Mit seiner geliebten Großmutter in der Hauptrolle und den beiden genialen Schauspeilern Heiko Pinkowski und Peter Trabner an ihrer Seite, improvisieren die vier ohne Filmteam und Budget in nur 10 Drehtagen eine kleine, liebevolle Tragikomödie, deren Erfolg sie bis heute nicht wirklich fassen können. \"Dicke Mädchen\" (Axel absolviert sein Regiestudium dank dieses Films mit Auszeichnung) feiert im Oktober 2011 seine umjubelte Premiere bei den Hofer Filmtagen und ist seit dieser Zeit auf Tour durch die internationale Festivalszene. Im November 2012 startet Dicke Mädchen im Verleih von Missing Films bundesweit in Deutschen Kinos. 2011 gründet Axel mit seinen Kommilitonen Dennis Pauls und Anne Baeker, sowie dem Schauspieler Heiko Pinkowski die gemeinsame Produktionsfirma Sehr gute Filme. Axel ist im Grunde ein melancholischer und sensibler, aber auch hochgradig optimistischer Mensch, der genau weiß, was er will, niemals still sitzen kann und immer mal ein ehrliches Lächeln verschenkt. Er kocht leidenschaftlich gern und auch gar nicht so schlecht. Er liebt seine 90 jährige Oma, die immer noch Spagat kann und seine süßen Eltern, die ihn von Anbeginn seiner \"Filmkarriere\" liebevoll unterstützen. Er ist ein Fachmann auf dem Gebiet der klassischen Musik, singt laut und tanzt, trotz seines kugelhaften Äußeren, wie eine kleine Ballerina.
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